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Sieg und Tabellenführung für Matthias Kahle

PostDateIconSonntag, 18. Juli 2010 um 17:00 Uhr | PostAuthorIconGeschrieben von: Kahle Motorsport | PDF | Drucken | E-Mail

18. Juli 2010 - Mit einem Start-Ziel-Sieg beendete das Škoda Team Matthias Kahle/Peter Göbel die ADAC-Eifel-Rallye, den vierten Lauf zur Deutschen Rallye Meisterschaft (DRM), im Fabia S2000.

Auf der ersten von insgesamt elf Wertungsprüfungen am Freitagabend hatte der sechsfache deutsche Rallyemeister Matthias Kahle die Führung übernommen, um diese bis ins Ziel am Samstagnachmittag nicht mehr abzugeben. Die zweite Škoda Besatzung Mark Wallenwein/Stefan Kopczyck rundete mit ihrem dritten Platz hinter der Porsche-Besatzung Dobberkau/König die starke Teamleistung ab. Die Bestzeiten-Verteilung zeigt, wie eng der Kampf um die Top-Platzierungen war: Je vier Mal erzielten Kahle und Vorjahresssieger Dobberkau die schnellste Zeit, zwei Mal war Mark Wallenwein Schnellster.

Kahle/Göbel erkämpften sich mit ihrem zweiten DRM Saisonsieg auf der anspruchsvollen Berg- und Talbahn in der Vulkaneifel die Führung in der Meisterschaftstabelle zurück. „Eine schöne Belohnung für einen harten Kampf“, strahlte Matthias Kahle im Ziel, „es waren anspruchsvolle Prüfungen, stellenweise fast zu schnell, denn wir fuhren mehrfach im sechsten Gang am Drehzahlbegrenzer. Aber es macht einfach Spaß, wenn man ans Limit gehen muss, um zu gewinnen.“ Für seinen Beifahrer Peter Göbel war es der 100. Sieg bei einer internationalen Rallye.

Ausgezeichnet auch der dritte Platz der Teamkollegen Mark Wallenwein und Stefan Kopczyk. Der von der ADAC Stiftung Sport geförderte Stuttgarter freute sich über seinen Podiumsplatz. „Es wäre natürlich schön gewesen, hier den Doppelsieg für Škoda perfekt zu machen“, sagte das 23-jährige Talent. „Aber wir hatten uns zum Ziel gesetzt, die Rallye auf einem Podiumsplatz zu beenden. Das war für uns hier wichtiger als alles andere“.

Auch der Sportchef von Škoda Auto Deutschland, Nikolaus Reichert, freute sich mit den erfolgreichen Fabia Besatzungen im Ziel: „Die kontinuierliche und konzentrierte Arbeit hat sich ausgezahlt. Nach dem Test in Tschechien am Dienstag vor der Rallye haben sich unsere Fahrer in ihren Fabia S2000 sichtbar wohler gefühlt“. Reichert betonte: „Trotzdem zeigt auch dieser Zieleinlauf, wie eng das Feld in der Spitzengruppe mit Matthias Kahle, Olaf Dobberkau und den Wallenwein-Brüdern zusammenliegt“.

Matthias Kahle und Peter Göbel führen jetzt vor dem DRM Finale am 3. und 4. September bei der ADAC Saarland Rallye mit 83 Punkten vor Lars Mysliwietz und Felix Herbold. Erst auf den Strecken rund um Dillingen fällt die Entscheidung im deutschen Rallye-Championat.

 

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